Dies erfolgte Rahmen eines Demokratie-Werkstatt-Projektes des Nifbe (Niedersächsisches Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung).
Während der Projektzeit haben die Erzieher*innen der KiTa Am Berg ein Beschwerde- und Beteiligungsverfahren für Kinder entwickelt, erprobt und konzeptionell verankert. Der Fokus lag darin, jedem Kind- je nach Entwicklungsstand und sprachlichen Fähigkeiten- Möglichkeiten zu schaffen, eigene Interessen einzubringen und in Alltagssituationen mitzuentscheiden. Hierüber erfährt das einzelne Kind Wertschätzung, Respekt und kann sich als selbst wirksam erleben.
Mitbestimmung benötigt Rituale. Die Kinder lernen sie im geschützten und vertrauten Raum der KiTa, mit der Verlässlichkeit wiederkehrender Regeln. Hierbei war es dem Team zunächst wichtig, dass die Kinder erfahren, wie sie ihre Meinungen und Argumente einbringen können.
Damit die Kinder das Reden, Zuhören, Einbringen und Respektieren von Argumenten lernen, werden nun zum Beispiel Abstimmungssteine, Gefühlskarten und Gebärden zur Unterstützung genutzt. Außerdem gibt es "Rede- bzw. Gefühlsrunden" in den Morgenkreisen.




